Naturdenkmal und Zeuge der Geschichte


Die Elendsklamm ist ein ganz besonderer, um nicht zu sagen magischer Ort. Das Naturdenkmal verzaubert durch seine vielfältigen geobotanischen Erscheinungsformen. Kleine stufenförmige Kaskaden und kleine sprudelnde Wasserfälle, bizarre Verwitterungsformen in hartem Quarzsandstein, Blockmeere und überhängende Buntsandsteinschichten gilt es zu bestaunen.

 

Der Frohnbach formte vor unzähligen von Jahren diese einzigartige Landschaft. Bei dem heutigen Wasserstand ist dies schwer vorstellbar. Damals war der Frohnbach jedoch ein "tosender" Fluss. Durch sein "Getöse" bekam auch die "Tausend"-Mühle ihren Namen.

 


 

Hätten Sie gewusst wie die Klamm zu ihrem Namen kam? Nicht etwa weil das Leben der Menschen früher elendig war oder weil der heutige Anblick der Natur in der Klamm jämmerlich oder beklagenswert erscheint. - Nein, der Name kommt vom althochdeutschen Wort Alilendi, das sich zu Elend wandelte und dabei auch die Bedeutung änderte. Alilendi bedeutet demnach "im Fremden". Aus Sicht der Namensgeber lag die Elendsklamm also "im Fremden", jenseits der Grenzen oder auch in einer anderen Gemarkung. Denn die Elendsklamm war seit je her eine bedeutende Grenze die auch zu Zeiten des letzten Raubritters Franz von Sickingen hart umkämpft war.

Anfahrt/Parken: